Kunsthistorische Exkursion in den Vinschgau: Von der Vorromanik bis zur Gotik.
7. bis 10. Juni 2007
Hier einige Eindrücke - und nicht überall durfte fotografiert werden.

St. Prokulus in Naturns

Das kleine Kirchlein aus dem 7. Jahrhundert hat berühmte Wandmalereien, deren zeitliche Zuordnung (7. bis 11. Jhdt.?) nicht ganz geklärt ist.
Seit 2006 gibt es gegenüber der Kirche das Prokulus-Museum.

Schnalstal
Kreuzgang im ehemaligen Kloster Karthaus - Dorfbrunnen            Wallfahrtskirche Unser Frau 
Auf Grund seiner Lage war der Tartscher Bühel seit jeher ein wichtiger Platz.
Eine der ältesten Kirchen des Vinschgaus, St. Veith, ist weithin sichtbar. Und man hat vom Tatscher Bühel einen guten Ausblick über das Tal.
Weitere Höhepunkte der Besichtigungen am 8. Juni (Vormittag)

St. Benedikt in Mals       Kloster Marienberg        St. Leonhard/Laatsch   Hospiz St. Johann in Taufers

Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair mit Fresken aus karolingischer Zeit - Weltkulturerbe!

St. Ägidius am Schatzknott in Kortsch / Schlanders - Kleinod aus dem Hochmittelalter
Der spätgotische Flügelaltar St. Ägidius befindet sich seit 1906 in der Pfarrkirche St. Johann in Kortsch, einer gelungenen Verbindung eines alten Gotteshauses mit einem modernen Kirchenausbau.

In Göflan / Schlanders beeindrucken in der Pfarrkirche St. Martin der Flügelaltar von Jörg Lederer und in der Kirche St. Walpurga die Malerei aus dem frühen 16. Jahrhundert.
In der Spitalkirche zum Heiligen Geist steht ebenfalls ein Schnitzaltar (1524) von Jörg Lederer!
Aber auch andere Gebäude, wie z.B. Schloss Mühlrain, ein Bau aus der Renaissance, sind in Latsch zu sehen.

Auf einem Felsrücken am Eingang des Martelltals oberhalb Morter steht die Ruine der Burg Obermontani mit der zugehörigen Kapelle St. Stefan mit beeindruckenden Fresken aus dem 15. Jhdt. 
Das Kirchlein St. Vigilius in Morter - inmitten von Obstgärten gelegen - zählt zu den ältesten Sakrabauten im Vinschgau. Leider ist von der romanischen Innenausstattung nichts mehr erhalten.

Information über den Weinbau und die entsprechende Verkostung des Weins dürfen nicht fehlen.

Die Churburg in Schluderns, erbaut 1259, ist die best erhaltene Burg des Landes und seit mehr als 500 Jahren im Besitz der Grafen von Trapp. U.a. gibt es hier die größte private Rüstkammer Europas.

Das prächtige Wetter erlaubt eine Wanderung, mit Blick auf den Ortler, zum Ganglegg oberhalb Schluderns, einer sehr gut erforschten  Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit.

Zum Abschluss der Exkursion: Besichtigung der Stadt Glurns. Aus dem Reschen-Stausee ragt der Kirchturm des zerstörten Dorfes Alt-Graun.
Diese Exkursion wird im Frühjahr 2008 wiederholt!