Führungen
 

Samstag, 12. Mai 2012, 10 Uhr 30:
Direktor Dr. Peter KELLER führt durch die Sonderausstellung „Erzbischof Marcus Sitticus (1612–1617)“ im Dommuseum zu Salzburg.

Kosten: ermäßigter Eintritt (2 Euro) und Führungsgebühr (2 Euro).

Erzbischof Marcus Sitticus ist für Salzburg ebenso bedeutend wie sein Vorgänger Wolf Dietrich und sein Nachfolger Paris Lodron. In seiner nur sieben Jahre dauernden Amtszeit ließ er den Salzburger Dom neu bauen, Schloss Hellbrunn mit seinen Garten- und Brunnenanlagen errichten, die Residenz erweitern sowie die wichtigsten Stadttore erneuern. Er betrieb die Gründung des Priesterseminars, der Universität und mit besonderem Nachdruck die Durchsetzung der Gegenreformation.

 Marcus Sitticus wurde 1574 auf Schloss Hohenems geboren. Seine Familie war durch Heirat und Krieg aufgestiegen und hatte ihre Stellung durch kirchliche Ämter gefestigt. Durch seine Mutter war er mit dem bedeutendsten Vertreter der Gegenreformation, Carlo Borromeo, verwandt. Durch den Bruder seines Vaters, Kardinal d’Altemps, hatte er enge Beziehungen nach Rom. Die Hochzeit seiner Eltern 1565 fand im Vatikanpalast statt.
Als zweitgeborener Sohn schlug Marcus Sitticus die geistliche Karriere ein. Ab 1598 weilte er in Rom, 1601 wurde er Domherr in Salzburg, 1604 Dompropst in Konstanz. Nach der Verhaftung und dem Rückzug seines Vorgängers wurde er 1612 zum Erzbischof gewählt. Zur Verwirklichung seiner Bauvorhaben holte Marcus Sitticus noch im Jahr seines Amtsantritts den Architekten Santino Solari und den Maler Arsenio Mascagni aus Italien. 1613 begann der Bau des Land- und Jagdschlosses Hellbrunn. 1614 wurde der Grundstein des neuen Doms gelegt; innerhalb von fünf Jahren wuchs der Bau bis zur Traufe.

Zur Durchsetzung der Gegenreformation ließ Marcus Sitticus strenge Visitationen in den Pfarren der Erzdiözese durchführen. Er selbst las täglich eine Messe und predigte regelmäßig. Zugleich ließ er so viele Opern aufführen, Umzüge abhalten und Feste feiern, dass sich Kritik an der verschwenderischen Hofhaltung erhob. Zu Lebzeiten ebenso wie nach seinem Tod blieb Marcus Sitticus weniger populär als sein Vorgänger und sein Nachfolger.

 

Aus Anlass des vierhundertsten Jahrestages seines Amtsantritts widmet das Dommuseum Marcus Sitticus eine Ausstellung und, gemeinsam mit der Abteilung kulturelle Sonderprojekte des Landes sowie der Universität Salzburg, eine wissenschaftliche Tagung. Die Ausstellung setzt die Sonderschauen des Dommuseums und des Landes über Wolf Dietrich (1986) und Paris Lodron (2003) fort. Sie wird sich in drei Teile gliedern: die Familie Marcus Sitticus’, sein Auftreten als Landesherr und sein Wirken als Erzbischof.

 

Porträts werden die Eltern und Geschwister vergegenwärtigen, ein Gemälde die Pracht der Hochzeit im Vatikan. Von den Festen des Landesherrn können Prunkwaffen zeugen, von der Silberkammer der einzige erhaltene Pokal mit seinem Wappen.

 

Zum Amtsantritt Marcus Sitticus’ entstanden allegorische Bilder, die die geistlichen Tugenden des Erzbischofs lobten. Für den Dom ließ er drei Ornate anschaffen, mehr als jeder seiner Nachfolger. Kelche und Altarbilder, die er Pfarren und Bruderschaften stiftete, verdeutlichen seinen Kampf gegen die Reformation.

Eine ermäßigte Eintrittskarte wird es den Besuchern ermöglichen, die Ausstellung und das Schloss Hellbrunn mit den Wandmalereien Mascagnis und den Wasserspielen zu sehen.

Ergänzend zur Ausstellung wird eine Tagung stattfinden. Sie wird unter anderem die Hofhaltung Marcus Sitticus’ erforschen, seine Beziehungen nach Rom und die Visitationen in den Pfarren. Weiters werden das Priesterseminar, die Universität und die Musik am Hof Thema sein. Zwei Konzerte in Schloss Hellbrunn und in der Residenz, mit Madrigalen, die Marcus Sitticus gewidmet waren, vervollständigen das Programm.
 
Freitag, 25. Mai 2012, 14 Uhr:
Präsentation und Führung mit DI Gabriel Dusl, ÖBB-Infrastruktur:
Der neue „alte“ Salzburger Hauptbahnhof.
Treffpunkt: INFOBOX am Bahnhofsvorplatz.

Der Salzburger Hauptbahnhof hatte lange Zeit die Funktion eines Grenzbahnhofes in Richtung Deutschland und wurde daher als kombinierter Durchgangs- und Kopfbahnhof angelegt. Ein Großteil der Züge endete am Salzburger Hauptbahnhof.

Mit einem Investitionsvolumen von 270 Mio. Euro wird in der Festspielstadt Salzburg bis 2014 eine einzigartige Verkehrsstation entstehen: Der Kopfbahnhof wird zu einem Durchgangsbahnhof umgebaut, der den Anforderungen eines modernen Bahnzeitalters gerecht wird. Die Umbauarbeiten finden unter laufendem Betrieb statt.

Gleichzeitig bleibt das historische Denkmal bestehen. Das Hauptgebäude mit der Eingangshalle stammt aus dem Jahr 1860, die Halle am Mittelbahnsteig aus 1909. Beide für den Salzburger Bahnhof charakteristischen Bauteile werden in das neue Architektur­projekt integriert. Die Stahlhalle wird im neuen Bahnhof noch besser zur Geltung kommen als früher.

Seit 6. November 2011 halten wieder Züge an den 450 Meter langen neu errichteten Bahnsteigen 1 bis 3. Mehr Komfort bringen neue Personenlifte und Rolltreppen an die Bahnsteige sowie zur Salzburger Lokalbahn.
Die renovierte, denkmalgeschützte Stahlhalle, der ebenso historisch wie modern adaptierte Bahnsteig 1 sowie die Jugendstilhalle samt Fliesenbilder und Messing-Hängelampen können wieder besichtigt werden.

Das Herzstück des neuen Hauptbahnhofes bildet eine zentrale Fußgängerpassage, die künftig die Lastenstraße mit dem Südtiroler Platz verbindet. Über diese werden die Bahnsteige durch Stiegen und Rolltreppen sowie barrierefrei durch Lifte erreichbar sein.

Mit dem neuen Bahnhof können künftig mehr durchgebundene Züge geführt werden. Durch diesen Ausbau der Schieneninfrastruktur wird die West-Ost-Verbindung verbessert. Der Hauptbahnhof Salzburg wird noch effizienter in das regionale und in das transeuro­päische Netz von Paris und Stuttgart über Wien nach Budapest/Bratislava (TEN 17) eingebunden.

 

Samstag, 9. Juni 2012, 9 Uhr 30:
Führung durch die Erzabtei St. Peter mit P. Virgil Steindlmüller OSB und Mag. Sonja Führer.
Treffpunkt: Stiftshof. Die Führung wird in zwei Gruppen durchgeführt und Stiftskirche, Kreuzgang und Marienkapelle sowie die Bibliothek beinhalten.
Dauer: ca. 2,5 Stunden.
Die Teilnehmerzahl ist mit 50 begrenzt. Es können daher ausnahmslos Vereinsmitglieder und deren Partnermitglieder daran teilnehmen.
WICHTIG: Eine Anmeldung und die schriftliche Bestätigung der Teilnahme durch den Verein sind unbedingt notwendig.
siehe LGAK Nr. 189

 

Freitag, 13. Juli, 14.00 Uhr:

Besuch der Grabung Neumarkt-Pfongau und des Museums Fronfeste in Neumarkt
Führung: Dr. Raimund Kastler und Mag. Felix Lang (Salzburger Archäologische Gesellschaft).

Treffpunkt: 14.00 Uhr, Bahnhofhaltestelle Neumarkt-Köstendorf

Museumseintritt: 2 € pro Person

Donnerstag, 9. August 2012, 16 Uhr 30:
Letzte Freunde-Führung im Salzburger Barockmuseum, das mit 2. September 2012 geschlossen wird.
Frau Dir. Dr. Regina Kaltenbrunner führt durch die Sonderausstellung "Die Kunst zu Wohnen" (anschließend gemütlicher Ausklang)

 


Frühere Führungen
 

Samstag, 14. Januar 2012, 10 Uhr 30:
Dir. Dr. Roswitha JUFFINGER führt durch die Ausstellung „Zentrum der Macht. Die Salzburger Residenz 1668–1803“ in der Residenzgalerie Salzburg.
Kosten: 5 Euro (erm. Museumseintritt).

Donnerstag, 21. 7. 2011, 18.00 Uhr
Führung von Dr. Wilfried K. Kovacsovics durch die Ausstellung im Salzburg Museum "Für Salzburg gesammelt: Neuerwerbungen der Archäologie 2000-2010".
Kosten: Museumseintritt.

Samstag, 16.Juli 2011,10 Uhr
Sonderführung durch die Ausstellung „ALPEN – Sehnsuchtsraum & Bühne“ in der Residenzgalerie Salzburg mit der Ausstellungskuratorin Dr. Erika Oehring.
Eintritt: Euro 5,00 (ermäßigt) und Führungsgebühr Euro 2,50.

Freitag, 15. Juli 2011, ab 14 Uhr
Besuch der Grabung Neumarkt-Pfongau und der Ausstellung zur römischen Landwirtschaft im Museum Fronfeste, Stadt Neumarkt.
Führung: Dr. Raimund Kastler und Mag. Felix Lang (Salzburger Archäologische Gesellschaft)
Treffpunkt: 14 Uhr, Bahnhofhaltestelle Neumarkt-Köstendorf
Zugverbindung: ÖBB, 13.39 Uhr Abfahrt Salzburg Hbf,
Ankunft Neumarkt-Köstendorf 13.59 Uhr
Museumseintritt: 2 € pro Person

Samstag, 2. Juli 2011,, 10 Uhr 30:
Sonderführung durch die Ausstellung "Ein Traum von einer Stadt. Georg Pezolt (1810-1878) und Salzburg" im Dommuseum zu Salzburg mit Direktor Dr. Peter Keller.
Eintritt: Euro 5,00 (ermäßigt) und Führungsgebühr Euro 2,-.
Festrede von Dr. Peter F. Kramml zur Eröffnung der Ausstellung

Sonntag, 15. Mai 5.2011, 14-17 Uhr
Sonderführungen
durch die Ausstellung "Vom römischen Denar zum Euro" in der Bachschmiede Wals mit Beratung (Bestimmung und Bewertung) von Münzen, Medaillen und Geldscheinen durch das Ausstellungsteam und die Salzburger Numismatische Gesellschaft im Rahmen des Internationalen Museumstages 2011.

Samstag, 18. Dezember 2010, 10 Uhr 30:
Der Kurator der Ausstellung Mag. Peter Husty, Leiter des Salzburg Museums/Neue Residenz und Obmann-Stellvertreter der Freunde der Salzburger Geschichte, führt durch die wenige Tage zuvor eröffnete Sonderausstellung „KUNST DES MITTELALTERS. Aus den Sammlungen des Salzburg Museum“.

Freunde-Sonderführungen – 2 Termine (mit freiem Eintritt für Vereinsmitglieder)
Samstag, 20. und 27. November 2010, jeweils 15.00 Uhr
Es führt das Freunde-Ausstellungsteam: Christoph Mayrhofer (Wissenschaftliches Konzept), Obmann Dr. Peter F. Kramml und Mag. Ulrich Höllhuber (Idee und Gesamtkoordination, SNG).

Samstag, 7. August 2010, 14 Uhr: Sonderführung HMW-Ausstellung im Keltenmuseum Hallein. Museumsdirektor Mag. Stefan Moser führt durch die Sonderausstellung „Die Halleiner kommen zurück. Österreichische Fahrzeuggeschichte im Keltenmuseum Hallein“.
Museumseintritt: 5 € pro Person (Näheres in LGAK 172, S. 6–9).

Freitag, 16. Juli 2010, 15 Uhr: Führung zu den Kunstwerken der Salzburg Foundation
Es führen Dr. Wilfried und Dr. Hannele Schaber. Treffpunkt: Kunstwerk „Caldera“ (Makartplatz). Kosten: 3 € und Mönchsberglift.
Dauer: ca. 2:15 h (Näheres in LGAK 172, S. 3 f.).

Freitag, 9. Juli, 14 Uhr: Besuch der Grabung Neumarkt-Pfongau und der Ausstellung „Die Früchte der Venus“ im Museum Fronfeste, Stadt NeumarktFührung: Dr. Raimund Kastler und Mag. Felix Lang (Salzburger Archäologische Gesellschaft).
Treffpunkt: 14 Uhr, Bahnhofhaltestelle Neumarkt-Köstendorf                              mehr
Museumseintritt: 2 € pro Person

Samstag, 26. Juni 2010, 10 Uhr 30: Führung durch die Ausstellung „Grenzen überschreiten. Bayern und Salzburg 1810 bis 2010“ im Salzburg Museum mit Obmann-Stellvertreter Mag. Peter Husty.
Kosten: 2 € Führungsgebühr / Person (Museumseintritt frei).

Samstag, 19. Juni 2010, 10 Uhr 30: Führung durch die Ausstellung „Danreiter 2010. Genie und Gärtner Salzburgs“ im Salzburger Barockmuseum mit Mag. Markus Schwellensattl.
Kosten: Museumseintritt und Führungsgebühr.

Samstag, 8. Mai 2010, 14 Uhr: Kulturgeschichte des Kapuzinerberges. Wanderung mit Dr. Reinhard Medicus.
Treffpunkt: Cornelius-Reitshamer-Platzl / Linzergasse (beim Aufgang zum Kapuzinerberg). Kosten: keine; Dauer ca. 3 Stunden.
Die Wanderung über den Kapuzinerberg soll die alte Kulturgeschichte des Berges näherbringen. Vorbei an den Kalvarienbergkapellen und am Kapuzinerkloster sollen vor allem die alten Wehranlagen mit den 14 „Gaffen“ (Aussichtswarten), den Basteien und Kavalieren aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges näher betrachtet und daneben die aufgelassenen Wasserreservoire besucht werden. Auch über die Naturgeschichte des heute weitgehend mit Buchenwald bedeckten Berges gibt es manches zu berichten.

Samstag, 24. April 2010, 15 Uhr: Besuch der Pfarrkirche Morzg.
Domkapitular Kons.-Rat Dr. Franz Padinger (Provisor der Pfarre Salzburg-Morzg) führt durch die Pfarrkirche Morzg. Wir besichtigen u. a. die Reste des gotischen Altars, die Faistauer-Fresken und die Stühle aus der alten Andräkirche.
Nach Maßgabe der Teilnehmerzahl wird auch der Morzger Kirchturm mit dem neuen Glockenstuhl und seinen neuen Glocken bestiegen.
Kosten: Freiwillige Spende für die Kirche Morzg.

Samstag, 26. September 2009, 10 Uh: Führung durch die Sonderausstellung „Der Residenzplatz – Fenster zu Salzburgs Geschichte“ im Salzburg Museum mit Dr. Peter Höglinger und Dr. Wilfried K. Kovacsovics.

Samstag, 11. Juli 2009, 14 Uhr: Besuch der Sonderausstellung „Nadel, Faden, Schere“ im Museum im Einlegerhaus in Obertrum (Treffpunkt). Anschließend Besichtigung der Pfarrkirche und der Pfarrhofkapelle Obertrum. Führungen: Museumskustos Alfred Huemer. Kosten: Museumseintritt.
Treffpunkt: Museum im Einlegerhaus in Obertrum.

Freitag, 10. Juli, ab 14 Uhr: Besuch der Grabung Pfongau (Neumarkt a. W.)
Führung: Dr. Raimund Kastler und Mag. Felix Lang (Salzburger Archäologische Gesellschaft)
Treffpunkt: 14 Uhr, Bahnhofhaltestelle Neumarkt-Köstendorf 
Die im letzten Jahr begonnenen Ausgrabungen werden heuer wiederum in Kooperation von Landesarchäologie/Salzburg Museum, Universität Salzburg und der Stadt Neumarkt/Museum Fronfeste fortgesetzt.
Die Fundstelle ist seit dem 19. Jh. bekannt. 1947 konnten dort mehrere römische Gebäude festgestellt werden. Bei der Anlage des Gewerbegebietes im Jahr 1987 wurden Teile dieser Gebäude zerstört. Die daraufhin einsetzenden Rettungsgrabungen liefen bis 1989. Es konnten dabei drei Steingebäude und ein Holzbau untersucht werden. Zu den bedeutendsten Funden aus diesen Grabungen zählt ein Büstengefäß aus Bronze.
Im Jahr 2000 wurde durch Archeo Prospections der ZAMG, Wien, geophysikalische Prospektionen in der nördlich anschließenden Parzelle durchgeführt, bei denen vier weitere Gebäude und Teile der Umfassungsmauer des Hofareals geortet wurden. Diese Wirtschaftsgebäude – deren Funktion und zeitliche Stellung – stehen neben Fragestellungen zur landwirtschaftlichen und handwerklichen Tätigkeit auf dem Gutshof im Zentrum der Untersuchung.
Im letzten Jahr wurde das größte der georteten Gebäude archäologisch untersucht. Es handelt sich dabei um ein horreum, einen Speicherbau. In einer Grube im Inneren des Baues wurde dabei eine Bronzestatue der Liebesgöttin Venus gefunden.

Samstag, 27. Juni 2009, 11 u. 14 Uhr (zwei Termine!): Führung durch die Sonderausstellung  in der Burg Golling „Napoleon gegen Salzburg – Widerstand am Pass Lueg“ mit Museumskustos Reg.-Rat Erich Urbanek und Ausstellungskurator Mag. Bernhard Schlag. Kosten: € 4,- erm. Museumseintritt. Treffpunkt: Burghof.

In der Ausstellung wird zunächst die politische Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts dargestellt. Die Herrschaftsgebiete, die Regenten und politischen Ziele von Österreich mit seinem Herzogtum Salzburg und dem noch jungen Königreich Bayern werden näher beleuchtet. Das eigentlich schon kriegsmüde Volk wurde immer wieder durch Aufrufe der jeweiligen Staatsherrschaft aufgehetzt und gegen seinen Willen zu neuerlichen Waffengängen gezwungen. Die militärische Maschinerie von Bayern sollte einerseits die Bestrebungen des französischen Kaisers Napoleon durchsetzen, die des Kaiserreiches Österreich diese aber verhindern. Die beteiligten früheren Brudervölker wurden plötzlich zu Feinden. Neben militärischen Ausrüstungsgegenständen, wie Uniformen, Waffen u.a. wird die Bedeutung des Pass Lueg als Sperre am Eingang zum Land „inner Gebirge“ präsentiert. Lokale Helden, wie Joseph Struber als einer der Anführer des Widerstandes und die Rolle des Gollinger Pflegers bei den Kampfhandlungen um Golling sind weitere Themen der Ausstellung.

Neben der soldatischen Pflicht wird auch Privates und der Zeitvertreib der Kämpfer behandelt. Den heute als Stolz vieler Gemeinden existierenden Schützenkompanien, als Träger der Tradition des Freiheitswillens der Bevölkerung, ist ein eigener Raum gewidmet. Weiters zeigt die Ausstellung Kaiser Napoleon und seine Rolle als machtgieriger Erneuerer Europas an Hand zahlreicher zeitgenössischer Karikaturen. Der radikale Tiroler Freiheitskämpfer Pater Joachim Haspinger kommt in der Burgkapelle von Golling zu Wort, wo er am 26. September 1809 einen Dankgottesdienst anlässlich der Befreiung des Pass Lueg gefeiert hat.
Hinweis: für unseren Verein werden zwei Führungstermine angeboten, die zur Auswahl stehen (eine Voranmeldung ist nicht notwendig).

Samstag, 6. Juni 2009, 14 Uhr:
Der Spaziergang mit Dr. Sabine Veits-Falk und Mag. Thomas Weidenholzer beginnt bei der Volksschule Gnigl (Treffpunkt) und führt dann vom ehemaligen St.-Anna-Spital (heute Gesundheitszentrum St. Anna) vorbei am ehemaligen Schloss Minnesheim (heute Wohnhaus) entlang der Grazer Bundesstraße zum alten Mühlenweg bis zur Flöcknermühle und Maria Luggauer Kapelle. Nach Besichtigung dieser öffentlich nicht zugänglichen, privaten Kapelle gehen wir über die Mühl- und Eichstraße zur Gnigler Kirche und zum Friedhof und danach durch den Minnesheimpark zur Volksschule zurück.
Treffpunkt: Volksschule Gnigl, Schulstraße 7.

Samstag, 16. Mai 2009, 10 Uhr 30: Führung durch die Sonderausstellung des Dommuseums „Ins Herz getroffen. Zerstörung und Wiederaufbau des Salzburger Domes 1944–1959“ mit Dir. Dr. Peter Keller.

Sonderführung:
Fürsterzbischof Guidobald
Graf von Thun 1654–1668

Ein Bauherr für die Zukunft - Ausstellung zum 340. Todestag
Führung mit Dir. Dr. Roswitha JUFFINGER
am Freitag, 23. Januar 2009, 16.00 Uhr
Residenzgalerie Salzburg
Kosten: € 5,- (erm. Eintritt)

Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun (1616–1668) prägte das barocke Bild der Stadt Salzburg. In den knappen 14 Jahren seiner Regierungszeit (1654–1668) wurde die Residenz um wesentliche Elemente ihres heutigen Erscheinungsbildes bereichert, die Winterreitschule gebaut sowie der Residenzbrunnen und der Pegasusbrunnen errichtet. Zu den bedeutenden Baumaßnahmen im Bereich von Guidobalds Salzburger Residenz zählen die Errichtung der Dombögen sowie der Domfassade, die Platzgestaltung des Domplatzes durch die Errichtung der Fassade an der Südseite des Domplatzes und der Bau seiner Gemäldegalerie, heute „Langer Gang“ von St. Peter, in der Bel Etage dieses Traktes (Mehr in Landesgeschichte aktuell Nr. 160, Seite 2 f.).

Sonderführung am Samstag, 22. November 2008, 10 Uhr:
Besuch der Bachschmiede in Wals und Führung durch die Sonderausstellungen
"Die römische Palastvilla in Loig" und "1809 - Napoleons Armee vor Salzburg" mit Landesarchäologen Dr. Raimund Kastler, Oberst Dr. Kurt Mitterer und dem Militärhistoriker Harald Gredler.
Kosten: erm. Eintritt € 2,50.
Treffpunkt: Bachschmiede, Jakob-Lechner-Weg 2-4, Wals-Siezenheim.

Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, die alte, aufwändig restaurierte Schmiede zu besichtigen. Zudem ist im Dachgeschoss der Bachschmiede eine Sammlung mit „Antiken Spielsachen“ zu bewundern. Nur an diesem Wochenende findet zudem ein dreitägiger Adventmarkt im neuen Walser Museum und Kulturzentrum statt.

Samstag, 8. November 2008, 14 Uhr:
Führung durch das Missionsmuseum der Herz-Jesu-Missionare
im Missionshaus in Salzburg-Liefering.
Das Missionsmuseum dokumentiert das Missionarsleben in der Südsee, Afrika, China und Lateinamerika. Über 100 Brüder und Patres aus diesem ältesten Missionshaus Österreichs waren als Missionare tätig und sammelten Alltags- und Ritualgegenstände oder dokumentierten das Leben auf den Missionsstationen. So entstand im Laufe der Jahrzehnte das „Missionsmuseum“ in Liefering.
Kosten: Eintritt frei; Spende erbeten.
Treffpunkt: Missionshaus, Schönleitenstraße 1, Salzburg-Liefering.
Samstag, 18. Oktober 2008, ab 10 Uhr 30:
"Die Spängler – eine Salzburger Bürgerfamilie", Führung durch die Ausstellung im Salzburg Museum mit Erich Erker und Mag. Peter Husty.
Samstag, 2. August 2008, 9 bis 15.40 Uhr
Museumsbesuch Burg Golling und Kuchl

Abfahrt: Salzburg Hbf 9 Uhr 04                                                      mehr
Freitag, 18. Juli 2008, ab 14 Uhr
Besuch der Grabung Pfongau (Neumarkt am Wallersee)

Treffpunkt: 14 Uhr, Bahnhofhaltestelle Neumarkt-Köstendorf             mehr
Samstag, 28. Juni 2008, 13.30 bis 18 Uhr
Kulturreise nach St. Georgen bei Salzburg
Treffpunkt: 13.30 Uhr am Dorfplatz Obereching (Raika),
Fahrt: Privat-PKW, Kosten: keine                                                  mehr
Sonderführung am 30. April, 17 Uhr, Treffpunkt: Residenzbrunnen
Dr. Peter Höglinger (Bundesdenkmalamt) führt durch die Grabungen am Residenzplatz.
Samstag, 29. März 2008, 10 Uhr 30
Sonderführung durch die Pereth-Ausstellung, Barockmuseum.
Samstag, 5. April 2008, 10 Uhr 30
Vortrag und Ausstellungsführung im Haus der Stadtgeschichte
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Wiederentdeckt: Österreichs erste Ärztin – Das Rosa-Kerschbaumer-Projekt des Stadtarchivs. Vortrag und Ausstellungsführung mit Mag. Dr. Sabine VEITS-FALK im Haus der Stadtgeschichte. 

Samstag, 16. Februar 2008, 10 Uhr 30

Dr. Peter Höglinger (Bundesdenkmalamt, Abt. Bodenfunde)
führt durch die Grabungen im Furtwänglergarten.
Besuch der Grabungen des ÖFD auf dem Dürrnberg bei Hallein mit Mag. Stefan MOSER
Dienstag, 14. August 2007, 15 Uhr 30:

Treffpunkt: Dürrnberg, Salinenparkplatz.
Die Gräber der so genannten „Nordgruppe“ bilden seit mehr als einem Jahrzehnt einen Schwerpunkt der Feldforschungen des Österreichischen Forschungs-zentrums Dürrnberg (ÖFD).

Im Sommer 2007 stehen Nachgrabungen in mehreren in den 1950er Jahren unvollständig erforschten Grabhügeln auf dem Programm. Die Führung soll über die aktuellen Methoden der Forschung auf dem Dürrnberg informieren und den Besuchern einen ersten Eindruck von den neuesten Grabungsergebnissen vermitteln.
Veranstaltet von der SALZBURGER ARCHÄOLOGISCHEN GESELLSCHAFT (SAG)
Ausstellung „Ewald Mataré in Salzburg“
Samstag, 11. August 2007, 10 Uhr 30

Sonderführung im Dommuseum mit Direktor Dr. Peter KELLER
Treffpunkt: Museumskasse; Kosten: € 5 für Eintritt und Führung.

Der Bildhauer Ewald Mataré schuf 1956−1958, neben Giacomo Manzù und Toni Schneider-Manzell, eine der drei Bronzetüren des Salzburger Domes und unterrichtete 1957 an der Internationalen Sommerakademie. Daher widmet das Dommuseum seine Sonderausstellung 2007 der Tätigkeit Matarés in Salzburg und gibt einen kurzen Überblick über sein Werk, insbesondere die religiösen Arbeiten des Künstlers.
Ewald Mataré (1887–1965) begann in den zwanziger Jahren, als Bildhauer zu arbeiten. Damals entwickelte er jene Tierplastiken, die durch ihre schlichte Schönheit bestechen und die bald von Sammlern und Museen erworben wurden. 1932 berief die Akademie Düsseldorf ihn als Professor, musste ihn nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 aber wieder entlassen. In der Folgezeit war Mataré frei tätig und wandte sich verstärkt religiösen Themen zu. 1937 wurde er in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt, und die deutschen Museen mussten seine Werke verkaufen. 1945 holte ihn die Kunstakademie zurück.
In der Wiederaufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Mataré zahlreiche öffentliche, kirchliche und private Aufträge für Brunnen, Skulpturen sowie Eisen- oder Bronzetüren. Unter anderem schuf er die Bronzetüren für das Südportal des Kölner Domes und der Friedenskirche in Hiroshima. Zugleich entstanden kirchliche Geräte wie Kreuze und Kelche, Bauschmuck wie Wetterhähne und Türgriffe sowie weitere Tierplastiken.
In Salzburg plante man seit dem Sommer 1955, angeregt durch Giacomo Manzù, den Dom mit Bronzetüren auszustatten. Als Themen legte man die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe fest. Giacomo Manzù, der damals an der Sommerakademie unterrichtete, übernahm das (mittlere) Tor der Liebe, Toni Schneider-Manzell das des Glaubens. Als dritten schlug Schneider-Manzell Ewald Mataré vor.
Seit Ende 1956 gestaltete Mataré die Entwürfe. Seine erste Idee war, dass sich die Hoffnung im Bild der Sendung des Gottessohnes ausdrückt. Das Motiv des Engelsreigens und der Hand Gottes stand von Beginn an fest, die Figur des Christuskindes ersetzte er später durch die „Verkündigung an Maria“. Im Frühjahr 1958 wurde die Türe gegossen und am 28. Juli 1958 geweiht. In der Zwischenzeit, von Mitte Juli bis Mitte August 1957, lehrte Mataré Bildhauerei an Oskar Kokoschkas Internationaler Sommerakademie.
Die Ausstellung zeigt einige der schönsten Tier- und Menschenfiguren Matarés, sowohl im hölzernen Original als auch im bronzenen Abguss. Kreuze und Kelche stehen für die kirchlichen Aufträge, Zeichnungen, Fotos und Briefe dokumentieren die Entstehung der Salzburger Türe, Fotos und Arbeiten aus der Sommerakademie sollen den Unterricht darstellen. Einer seiner berühmtesten Schüler, Joseph Beuys, ist ebenfalls vertreten.
 

Die keltische Viereckschanze Oberndorf–Göming. Grabungsbesichtigung mit Landesarchäologen Dr. Raimund KASTLER
Mittwoch, 8. August 2007, 14 Uhr
Treffpunkt: 14 Uhr bei der Lokalbahn Haltestelle Oberndorf Hbf.

1927 wurde der damalige Landesarchäologe Martin Hell auf die bei Oberndorf–Göming gelegene Flur mit dem Namen Kastellwiese aufmerksam. Das Gelände zeigte damals teilweise bereits verebnet die Spuren einer viereckigen Wallanlage, mit einer Seitenlänge von rund 80 m. An den damals noch vorhandenen Ecken waren deutliche Erhöhungen erkenntlich. Neben römischen Scherben fand sich im Zuge der Begehung auch spätkeltische Graffittonware. Dementsprechend wurde die Anlage als keltische Viereckschanze bezeichnet. In den 60er Jahren wurde das Gelände für landwirtschaftliche Zwecke stark planiert, so dass die Wälle heute nur mehr in Andeutungen erkennbar sind.

Die so genannten Viereckschanzen, rechteckige bis quadratische mit Wall und Grabenanlagen ausgestatten Einfriedungen datieren in die Spätphase der keltischen Kultur (Späte Latènezeit 2.–1. Jh. v. Chr.). Zunächst als keltische Kultanlagen gedeutet, werden sie heute eher als Teil von Siedlungen angesprochen.
Viereckschanzen sind in Bayern und Baden-Württemberg in großer Zahl bekannt. In Österreich befinden sich lediglich zwei solcher Anlagen. Neben der Fundstelle in Oberndorf–Göming gibt es eine weitere in Lochen–Stullerding (Oberösterreich). Bei beiden Anlagen ist jedoch die Interpretation als keltische Viereckschanze nicht gesichert. Diese beiden österreichischen Anlagen werden derzeit in einem Gemeinschaftsprojekt des Oberösterreichischen Landesmuseums mit der Salzburger Landesarchäologie, der Universität Wien und der University of Bangor Wales untersucht.
Veranstaltet von der SALZBURGER ARCHÄOLOGISCHEN GESELLSCHAFT (SAG)


Führung „römisches Hallwang“ mit Dr. Peter HÖGLINGER und Mag. Ulli HAMPEL
Samstag, 28. Juli 2007, 10 Uhr 30
Besuch der Ausgrabungen der Abteilung Bodendenkmale des Bundesdenkmalamtes im Bereich der villa rustica von Hallwang.
Treffpunkt: Parkplatz neben Gasthaus Kirchbichl im Ortszentrum von Hallwang.
Eintritt frei. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit zu einer „Nachsitzung“ im nahe gelegenen Gasthaus Kirchbichl.

Die Gemeinde Hallwang liegt auf uraltem Siedlungsboden, der bereits ab der Jungsteinzeit von Menschen aufgesucht wurde. Das heutige Ortszentrum bilden die Pfarrkirche und die benachbarten Bauernhäuser Zipperer bzw. Mesner, die auf einem topographisch begünstigten Geländesporn situiert sind. Schon in römischer Zeit wurde dasselbe Areal für die Anlage einer villa rustica, d. h. eines landwirtschaftlichen Großbetriebes ausgewählt. Reste davon konnten im Zuge diverser moderner Baumaßnahmen freigelegt und dokumentiert werden. Notgrabungen des Bundesdenkmalamtes 2005 und 2007 führten zur Aufdeckung eines römischen Wirtschaftsgebäudes mit umliegenden Grubenbefunden, die im Zuge der Führung ebenso besichtigt werden können wie Originalfunde und der in der Kirche vermauerte Grabstein eines römischen Gutsbesitzers.
Veranstaltet von der SALZBURGER ARCHÄOLOGISCHEN GESELLSCHAFT (SAG)

Samstag, 30. Juni 2007, 10 Uhr 30 bis 12 Uhr
Salzburg Museum – Schwerpunktführung durch das neue Haus
Obmann-Stellvertreter und Chefkurator des Salzburg Museums Mag. Peter HUSTY führt durch das neue Haus (Mozartplatz 1).
Treffpunkt: Kasse. – Kosten: Eintritt € 6 u. Führung € 2,50.

Dienstag, 29. Mai 2007, 14 bis 16 Uhr:
Sonderführung durch die Grabungen auf der Festung Hohensalzburg.
Es führt Dr. Wilfried Kovacsovics, Leiter der Abteilung Archäologie des Salzburg Museums. Schwerpunkte sind Ausführungen zu den Grabungen und zur laufenden Fundbergung im Bereich des Zwingers. Besucht werden die so genannte Viereckige Wehr (siehe Foto), der Schlangengang und die Terrasse der Nonnbergbastei. Kosten: Eintritt ins Burgareal bzw. Festungsbahn. Freiwillige Spenden für die Sektion erbeten. Treffpunkt: Burghof.
Veranstaltet von der SALZBURGER ARCHÄOLOGISCHEN GESELLSCHAFT (SAG)

 

Erste Grabungsbesichtigung der  SAG:
Montag, 14. Mai 2007, ab 14 Uhr

Besichtigung der Ausgrabung im Bruderloch bei Vigaun
Besuch der Ausgrabung der Salzburger Landesarchäologie und des Österreichischen Forschungszentrums Dürrnberg im Bruderloch bei Vigaun.
Es führen Landesarchäologe Dr. Raimund Kastler und Mag. Stefan Moser.
Treffpunkt: S-Bahnstation Bad Vigaun.
Veranstaltet von der SALZBURGER ARCHÄOLOGISCHEN GESELLSCHAFT (SAG)

Freitag 4. bzw. 25. Mai, jeweils 14 Uhr
Vom Entwurf zum Bühnenbild: Führung durch die Werkstätten der Salzburger Festspiele
Ausgebucht!   
Unser Vereinsmitglied Mag. Michael Veits, Ausstattungsleiter der Salzburger Festspiele, gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen der Festspiele. Am Beispiel aktueller Produktionen für diesen Sommer wird der Weg nachvollzogen, der notwenig ist, damit der Vorhang zu einer Premiere aufgehen kann.
Wir beginnen im Ausstellungsatelier mit der Erläuterung von aktuellen Bühnenbildentwürfen und Modellen. Danach führt uns der Weg über einzelne Werkstätten direkt auf die Bühne des Großen Festspielhauses, wo uns die technischen Einrichtungen erklärt werden. Zum Abschluss besuchen wir noch die beiden anderen Spielstätten des Festspielbezirkes, die Felsenreitschule und das neu errichtete Haus für Mozart.

Aufgrund des beschränkten Raumes in den Werkstätten und im Bühnenbereich ist die Teilnehmer/innen/zahl auf 30 beschränkt.
Die Führung findet jedoch an zwei Terminen statt: am Freitag, 4. Mai und am Freitag, den 25. Mai, jeweils um 14.00.

Samstag, 21. April 2007, 14 Uhr,
Pfarrkirche Dorfbeuern und Sonderausstellung in der Abtei Michaelbeuern
Treffpunkt: Pfarrkirche Dorfbeuern, danach Weiterfahrt zur Abtei Michaelbeuern.

Kosten
(Eintritt zur Sonderausstellung): 2,50 Euro.
Die Anreise zur dieser Exkursion erfolgt individuell. Wir treffen uns pünktlich um 14 Uhr vor der Pfarrkirche von Dorfbeuern, die den Hll. Nikolaus und Johannes geweiht ist. Es handelt sich um einen einschiffigen spätgotischen Bau, dessen Langhaus und Turm im Kern romanisch sind. Die Kirche wird bereits 790 genannt und war ab 1229 Pfarrkirche. Der Mesner von Dorfbeuern wird die Kirchenführung vornehmen.
Im Anschluss fahren wir zur
Benediktinerabtei Michaelbeuern weiter, wo die Begrüßung unserer Gruppe durch Abt Johannes OSB erfolgen wird. Danach führt P. Michael OSB durch die Sonderausstellung „Krippe und Kreuz. Vom Stall zu Bethlehem zum Kreuz auf Golgatha“. Das Geschehen der Erlösung wird hier in Krippen- und Kreuzdarstellungen visualisiert. Beeindruckende alpenländische, orientalische und afrikanische Krippen sind ebenso zu sehen wie Fatschnkindln, Geburts- und Kreuzdarstellungen auf Emailmedaillons von Kelchen, auf Gemälden, Kupferstichen, Andachtsbildchen, Hinterglasbildern und in Glasstürzen. Auch ein Fastentuch mit einer außergewöhnlichen Darstellung, ein gotisches Kreuz und Kreuzwegrelief sowie Reliquienkreuze und Kreuze aus Silber und Elfenbein sind zu sehen.
Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit einer gemeinsamen Einkehr in der Klosterschenke Michaelbeuern.

Samstag, 11. November 2006, 14 Uhr
Führung durch das Heimatmuseum Mondsee
Ausstellung "500 Jahre Mondseeland bei Österreich"
mit Kirchen- und Marktführung.
Treffpunkt: vor der Kirche
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Ca. 100 Personen nahmen teil!

Samstag, 16. September, 14 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung
mit Direktor Dr. Peter Keller im Salzburger Dommuseum "Zwischen Himmel und Erde. Mozarts geistliche Musik"
Kosten: erm. Eintritt € 3,50 und € 1,50 Führung

Samstag, 9. September, 10 Uhr 30
Führung durch die Sonderausstellung
mit Mag. Markus Schwellensattl im Salzburger Barockmuseum "DIE HAGENAUER"
Kosten: erm. Eintritt € 3,70 und € 1,50 Führung

Samstag, 8. Juli 2006, 10 Uhr:
Führung durch die Sonderschau
„Anziehende Ausstellung. Zur Kulturgeschichte der Frauenunterwäsche“
mit Mag. Dr. Sabine Veits-Falk.
Haus der Stadtgeschichte, Glockengasse 8

Dienstag, 27. Juni 2006, 19 Uhr:
Präsentation des neuen Buches über die großen österreichischen Zucht- und Arbeitshäuser 1750-1850 von Gerhard AMMERER und Alfred Stefan WEISS mit Vortrag und Besichtigung des Salzburger Zucht- und Arbeitshauses sowie der Rochuskapelle (ehem. Pestkapelle) im Stieglbräugelände. mehr

Freitag, 2. Juni 2006, 16 Uhr
Rundgang durch Henndorf mit Mag. Dr. Walburg SCHOBERSBERGER unter dem Motto "Auf den Spuren berühmter Henndorfer".
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch des historischen Bräugasthofes und zur Einnahme einer "Zuckmayr-Jause".
Treffpunkt: vor dem Gemeindeamt in der Ortsmitte von Henndorf.

Samstag, 13. Mai 2006, 14 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung "Andreas Nesselthaler (1748-1841), Hofmaler Fürsterzbischof Colloredos" im Salzburger Barockmuseum mit Direktorin Mag. Dr. Regina KALTENBRUNNER.

Samstag, 8. April 2006, 14 Uhr 30
Historischer Rundgang durch Wals mit Bartholomäus REISCHL, Schneiderbauer, dem Autor des neuen Walser Heimatbuches "Wals-Siezenheimer Zeitreise".
Treffpunkt: Walser Kirche (Parkplatz).
Schwerpunkte des Rundganges sind die Kirche mit dem Friedhof, die Bachschmiede und die Stempflmühle sowie ausgewählte Bauernhäuser.

Ausstellungseröffnung
Samstag, 5. November 2005, 17 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Freunde der Salzburger Geschichte: „Salzburger Schätze aus Privatbesitz. Die Freunde der Salzburger Geschichte stellen aus“ im Salzburger Barockmuseum.

Sonderführung durch Schloss Marzoll
Samstag, 15. Oktober 2005, 14 Uhr
Sonderführung durch die Wallfahrts- und Pfarrkirche St. Valentin in Marzoll und das Schloss Marzoll mit Frau Hiltrud HEMME.
Treffpunkt: vor dem Schloss Marzoll.
Individuelle Anreise. Anfahrtsmöglichkeiten per PKW: Strecke über den kleinen Walserberg Richtung Bad Reichenhall. Gleich nach der Grenze Abfahrt von der B 21 bei der ersten Ausfahrt (rechts!) Richtung Schwarzbach und dann weiter nach Marzoll. Parkmöglichkeit bei der Kirche bzw. beim Gasthof Schlossberghof.
Eine weitere Anfahrtsmöglichkeit besteht über die Straße nach Großgmain. Hier kommt bald nach dem Freilichtmuseum eine Kreuzung. Links geht es Richtung Latschenwirt und rechts nach Marzoll. Das Auto muss hier auf der Zufahrtsstraße abgestellt werden (Schranken, daher keine Zufahrtsmöglichkeit zum Schloss bzw. Parkplatz!) und Sie gehen dann zu Fuß zum Schloss.
 Anfahrt mit dem Bundesbus (ab Hauptbahnhof) auf der Straße nach Großgmain (Ausstiegstelle Latschenwirt). Von hier kurzer Fußweg zum Schloss.

Sonderveranstaltung im Barockmuseum
Freitag, 7. Oktober  2005, 18 Uhr 30
Vortrag von Frau Dr. Roswitha PREISS aus Anlass des 300. Geburtstages des Rokokobildhauers Johann Georg Itzlfeldner. Im Anschluss daran Führung durch die Ausstellung „Johann Georg Itzlfeldner (1705–1790). Bildhauer in Tittmoning – Sein Wirken beiderseits der Salzach – Zum 300. Geburtstag“ im Salzburger Barockmuseum (siehe auch unten S. 25–26).

Führung durch die Ausstellung „Lust und List im AugenBlick“ im Barockmuseum
Samstag, 2. Juli 2005, 14 Uhr
 
Museumsdirektorin Dr. Regina KALTENBRUNNER führt durch die Ausstellung „Lust und List im AugenBlick“, eine Auswahl aus der weltberühmten Privatsammlung von Werner Nekes zur Geschichte der visuellen Medien. Das Salzburger Barockmuseum präsentiert die wichtigsten 400 Objekte dieser Sammlung zur Geschichte der Augentäuschungen, optischen Illusionen, Bildmagien und Raumerfassung.
Treffpunkt: Museum. Keine Anmeldung erforderlich.
Kosten: Ermäßigter Museumseintritt und Führungsgebühr

Sonderführung Burgkapelle Hohensalzburg
Samstag, 18. Juni 2005, 10 Uhr 30
Dr. Wilfried K. KOVACSOVICS (SMCA) führt durch die wiedereröffnete romanische Burgkapelle der Festung Hohensalzburg.
Treffpunkt: (vor der) Georgskirche im Burghof; keine Anmeldung erforderlich.
Dauer: ca. 2 Stunden


romanische Burgkapelle (noch Baustelle) und Hoher Stock

Baustelle Urstein!
Besichtigung von Schloss Urstein und der Fachhochschule Salzburg

Freitag, 17. Juni 2005, 14.00 bis 16.00 Uhr
Führungen: Mag. Peter Husty, Geschäftsführer Christoph Nake und Hartwig Reiter (FH-Unternehmensorganisation)
Treffpunkt: Schloss Urstein (Keine Anmeldung nötig!)

Über 60 Personen kamen. Es war ein wirklicher Baustellenbesuch!

       renoviertes Schloss Urstein und neues FH-Gebäude
 Danke an die Führenden!
Hartwig Reiter - Christoph Nake

Ein in der Salzburger Bildungslandschaft einzigartiges Projekt stärkt den Wirtschaftsstandort Salzburg: die „Campus-FH“ mit den Schwerpunkten Medien, Technik, Betriebswirtschaft und Tourismus. Eingebettet in eine Parklandschaft, der Ursteinau, mit benachbarten Hightech-Firmen im Technologiepark, werden Studieren, Forschen, Lernen, Lehren und Arbeiten höchst attraktiv kombiniert – ein Bildungsstandort im Bundesland Salzburg mit Strahlkraft in die ganze EU!
Bis Mitte 2005 entsteht eine FH für rund 1.500 Studierende und ein Campus mit 330 Wohnungen. Gebaut wird seit Herbst 2003 nach den Plänen des Architekturbüros Kada/Wittfeld.
Im September 2005 wird der Studienbetrieb aufgenommen. Das Schloss Urstein, im 17. Jh. erbaut und lange im Besitz der Familie Dückher wird zum Sitz der „Akademie Schloss Urstein Privatstiftung“, die sich der Forschung und Internationalisierung der Ausbildung für den FH-Bereich widmet.

Anreise:
PKW: Über die Tauernautobahn Richtung Hallein, Abfahrt Puch-Urstein oder auf der Halleiner Landesstraße über Glasenbach Richtung Puch (Fachhochschule ausgeschildert), ausreichend Parkplätze vorhanden.
Öffentliche Verkehrsmittel: ÖBB-Bus Richtung Hallein über Oberalm/Puch bis Puch (Haltestelle am Ortsbeginn).
Fahrrad: am Salzachufer von Salzburg bis Urstein etwa 500 Meter nach der „roten“ Ursteinbrücke.

Freitag, 20. Mai 2005, 14 Uhr
Arme, alte und kranke Menschen in der Stadt Salzburg – eine historische Spurensuche
. Führung mit Obmann-Stellvertreterin Mag. Dr. Sabine VEITS-FALK (Stadtarchiv Salzburg). Treffpunkt: Haus der Stadtgeschichte, Glockengasse 8.
Termin bitte vormerken, es erfolgt keine gesonderte Einladung mehr.

Samstag, 9. April 2005, 10 Uhr
Sonderführung durch die Jubiläums-Ausstellungen „Unser Heer – Garant der Souveränität“ und „Erich Lessing: Von der Befreiung zur Freiheit. Ein Photoalbum 1945–1960“ mit Oberst Dr. Kurt Anton MITTERER im Offizierskasino der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim.
Treffpunkt: 10 Uhr beim Haupteingang der Schwarzenbergkaserne
. Wir gehen bzw. fahren von dort gemeinsam zum Offizierskasino. Bitte kommen Sie pünktlich, ein späterer individueller Einlass in die Kaserne ist nicht mehr möglich.

Samstag, 16. Oktober 2004, 14 Uhr:
Führung durch die Sonderausstellung im Barockmuseum
Univ.-Doz. Dr. Ernst HINTERMAIER und Direktorin Mag. Regina KALTENBRUNNER führen durch die Ausstellung "Heinrich Ignaz Biber – Georg Muffat. Zwei Musiker von Weltrang im barocken Salzburg".

Samstag, 2. Oktober 2004, 14 Uhr
Besuch der Sonderausstellung "Schatzgräber und Bauforscher. Stadtarchäologie Salzburg. Bodenfunde aus drei Jahrtausenden" im Salzburger Museum Carolino Augusteum. Durch die Ausstellung führt der Abteilungsleiter Archäologie des SMCA, Dr. Wilfried K. KOVACSOVICS
Kosten: Führungsgebühr 1,10 Euro.

Freitag, 23. April 2004, 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung "Fischer von Erlach (1656–1723) – Zeichnungen" im Salzburger Barockmuseum mit Mag. Markus SCHWELLENSATTL. Die Führung findet im Anschluss an den Vortrag von Dr. Rudolf WACKERNAGEL, München: "Johann Bernhard Fischer von Erlach: ‚carozze romane’ seiner Italienjahre und die Staffage-‚Kutschen’ der Stadtveduten seiner Historischen Architektur", statt.

Samstag, 24. April 2004, 14 Uhr
Sonderführung durch das neu gestaltete Keltenmuseum in Hallein mit Dir. Mag. Kurt W. ZELLER. Treffpunkt: Keltenmuseum

Sonderführungen anlässlich der Johann Michael Rottmayr-Ausstellung
Samstag, 8. Mai 2004, 14 Uhr (Dommuseum Salzburg)
Dir. Dr. Peter KELLER führt durch die Ausstellung "Johann Michael Rottmayr (1654–1730)" im Dommuseum zu Salzburg. Im Anschluss daran ist auch eine Besichtigung der Rottmayr-Fresken in den Prunkräumen der Salzburger Residenz möglich.
Treffpunkt: Eingang Dommuseum.
Kosten: 5 Euro inkl. Führung (Gruppenpreis Dommuseum).
Die Kombikarte für Dommuseum und Residenz kostet 8 Euro (Gruppe) bzw. 10 Euro (Einzelkarte).

Samstag, 15. Mai 2004, 14 Uhr (Altes Rathaus in Laufen)
Herr Hans ROTH, der Vorsitzende des Historischen Vereins Rupertiwinkel, führt durch den zweiten Teil der Rottmayr-Ausstellung im Alten Rathaus in Laufen an der Salzach (Eingang: Rottmayrstraße 16). Herr Roth wird uns dabei auch den Rathaussaal und die Pfarrkirche Laufen mit dem Stiftsschatz erläutern.
Treffpunkt: Vor dem Alten Rathaus in Laufen (Rottmayrstraße 16).
Kosten: 2 Euro (Eintritt in die Ausstellung) und freiwillige Spende für den Besuch des Stiftsschatzes.