Exkursionen und Wanderungen
 

Vereinsexkursion zur bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung 2012: „Verbündet – verfeindet – verschwägert. Bayern und Österreich“
Samstag, 22. September bis Sonntag 23. September 2012

Unter dem Titel „Verbündet – verfeindet – verschwägert“ findet 2012 die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung statt. Beide Länder sind schon seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden. Sei es die gemeinsame Geschichte und Verbundenheit der Herrschaftshäuser Wittelsbach und Habsburg, oder die vielen kulturellen und regionalen Besonderheiten, die sowohl verbinden als auch trennenden Charakter in sich bergen.
Die Exkursion führt uns zu den drei Hauptausstellungsorten Burghausen, Ranshofen/Braunau und Mattighofen sowie zum Begleitprojekt Altheim.

Leistungen: Busfahrt, eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück im Viersternhotel „Mayrbräu“ in Braunau, Eintritte und fünf Führungen.
Kosten pro Person: € 130 im Doppelzimmer, € 145 im Einzelzimmer.
Reiseleitung: Obmannstellvertreterin Dr. Sabine Veits-Falk.
Anmeldekarte: LGAK Nr. 189

Programmvorschau (kleinere Änderungen vorbehalten):
Am Samstag werden wir zuerst die Ausstellung auf der Burg Burghausen, die dem Thema „Als Österreich noch bei Bayern war“ gewidmet ist, besuchen. In Burghausen wird die gemeinsame Geschichte von Oberösterreich und Bayern bis ins Hochmittelalter beleuchtet, dann setzt der Teil der Landesausstellung in Braunau/Ranshofen Ende des 17. Jahrhunderts an. Am Samstag Nachmittag steht daher auch das Kloster Ranshofen und die Stadt Braunau unter dem Motto „Krieg, Kunst und Frömmigkeit“ auf dem Programm.

Am Sonntag beginnen wir mit einem Stadtrundgang durch Braunau und besichtigen anschließend die St.-Laurenz-Kirche, ein Hauptwerk des bayerischen Rokoko, in Altheim, in der das Begleitprojekt „Die Inszenierung des Lebens“ gezeigt wird.
Abschließend besuchen wir den dritten Ausstellungsstandort Schloss Mattighofen, der sich mit „Kongress und Kindersegen“ im 18. und 19. Jahrhundert auseinandersetzt.

 

Donnerstag 17. bis Sonntag 20. Mai 2012
Vereinsexkursion nach Südmähren - Detailprogramm

Derzeit ausgebucht.


Frühere Exkursionen und Wanderungen:
 

21. bis 23. Oktober 2011
Flugreise der SNG nach Hamburg mit Besuch im „Hamburgmuseum“ (Historisches Museum Hamburg) und Stadtrundfahrt. Dr. Ralf Wiechmann, der Leiter des Münzkabinetts des „Hamburgsmuseums“, führt persönlich durch die umfangreiche numismatische Sammlung und bietet die Möglichkeit, auch die nicht ausgestellten Salzburger und österreichischen Münzen zu besichtigen.
Es erfolgt Eigenanreise (Flug mit „airberlin“ wird empfohlen) und eigene Hotelbuchung (Hotelempfehlungen durch den Sektionsleiter). Die Kosten für Flug und Übernachtung betragen pro Person ca. 250–300 Euro.
Näheres zum Museum unter: www.hamburgmuseum.de
Nähere Infos erhalten Sie beim interimistischen Sektionsleiter der SNG, Mag. Ulrich Höllhuber (Te. 0650-8513509; E-Mail: u.hoellhuber@aon.at), oder bei Vereinsobmann Dr. Peter Kramml (Tel. 8072-4700)
 

Samstag, 17. September 2011
Busfahrt nach Unken
(Besuch des Kalchofengutes) und zur Wallfahrtskirche St. Adolari in St. Ulrich am Pillersee sowie nach Leogang. Führung durch die Gotik - Gedächtnisausstellung Rudolf Ludwig im Bergbau- und Gotikmuseums Leogang mit Kustos Hermann Mayrhofer. Reiseleitung: Peter Matern und Dr. Peter F. Kramml.
Kosten pro Person: 28 Euro (Busfahrt, Eintritte, Führungen).
Samstag, 18. Juni 2011, 13 Uhr 30 bis 21 Uhr
Busfahrt nach Mattsee unter Leitung von Dir. Josef Sturm - Details

 

Donnerstag, 26. Mai bis Sonntag 29. Mai 2011:
Vereinsexkursion nach Unterfranken. Detailprogramm
 

Samstag, 5. März 2011:
Fahrt der SNG zur Numismata in München
Die „Numismata“ ist in ihrer Art und der Vielfalt des Angebots, die größte internationale Numismatik-Messe der Welt. Sie ist eine numismatische Großveranstaltung für Münzen und Medaillen von der Antike bis zur Neuzeit, für Banknoten, Wertpapiere, Zubehör und Fachliteraturd. Die „Numismata“ findet im Messezentrum in München-Ost (Münchner Order Center) statt. Die Fahrt erfolgt nach Abstimmung mit privaten PKWs, ein Informationsaustausch wird bei einem gemeinsamen Mittagessen möglich sein.
Näheres unter: www.numismata.de
Nähere Infos erhalten Sie beim interimistischen Sektionsleiter der SNG, Mag. Ulrich Höllhuber (Te. 0650-8513509; E-Mail: u.hoellhuber@aon.at), oder bei Vereinsobmann Dr. Peter Kramml (Tel. 8072-4700)

Sonntag, 13. Juni 2010: Busfahrt in den Rupertiwinkel unter Leitung von Hans ROTH, dem 1. Vorsitzenden des Historischen Vereins Rupertiwinkel.                          ausgebucht!
Am Programm stehen: Burg, Stadt und Kapuzinerkloster Tittmoning, Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg, Laufen mit Stadtführung und Besichtigung der Stiftskirche, des Kreuzganges, der Sakristei und des Stiftsmuseums sowie der Ausstellung „200 Jahre Rupertiwinkel“ im Alten Rathaus. Kosten: 22 € / Person (für Busfahrt, Eintritte, Führungen).                             mehr

Mittwoch, 12. bis Sonntag, 16. Mai 2010:
5-tägige Vereinsexkursion nach Thüringen: Höhepunkte Erfurt, Weimar, Gotha und die Wartburg                
 ausgebucht!
unter Leitung von Christoph MAYRHOFER und Peter MATERN (Detailprogramm).


Exkursion nach Augsburg.
Freitag, 16. bis Sonntag 18. Oktober 2009:
An- und Rückreise erfolgen mit der Bahn. Details hier.
Anmeldung bis 30. April!

Exkursion nach Südböhmen und in das Mühlviertel                     ausgebucht!
Freitag, 1. Mai bis Sonntag, 3. Mai 2009
Leistungen: Fahrt, zwei Übernachtungen mit zweimal Frühstück und zweimal Abendessen (ohne Getränke) im 4-Sterne-Hotel „Goldener Hirsch“ in Freistadt, Eintritte und Führungen.
Kosten: im Doppelbettzimmer € 220,00 bzw. € 270,00 im Einbettzimmer.

Programm (Änderungen möglich):
Neuhaus (Jindrichuv Hradec): Stadtführung und Führung durch die Burg und das Schloss
Aus historischer Sicht ist Neuhaus eine der bedeutendsten Städte Südböhmens. Sie entstand im 13. Jahrhundert als Ortschaft unterhalb einer Burg, auf der die Herren von Neuhaus bis 1604 residierten. Die Stadt lag an einer wichtigen Handelsroute ins Donaubecken und belieferte große Märkte in Wien, Linz oder Nürnberg mit ihren Tucherzeugnissen. Die größte Blüte erlebte Neuhaus im 15. und 16. Jahrhundert.
Frauenberg (Zamek Hluboka): Führung durch das Schloss
Wie ein südböhmisches Neuschwanstein liegt Schloss Frauenberg auf einem Bergrücken über dem Budweiser Becken. Es gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Südböhmens. Das Schloss, in seiner heutigen Form ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts, steht an der Stelle, an der im 13. Jahrhundert der böhmische König Wenzel I. eine Burg errichtet hatte.
Krumau (Cesky Krumlov): Stadtführung und Führung durch Burg und Schloss
Im Hügelland des Böhmerwald-Vorgebirge gelegen, gilt Krumau als die „Perle der böhmischen Städte“. Für ihre kulturellen und urbanen Sehenswürdigkeiten wurde die Stadt 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die staatliche Burg und das Schloss sind der zweitgrößte Burg- und Schlosskomplex der Tschechischen Republik. Das Ensemble besteht aus 40 Palästen und Gebäuden sowie einem weitläufigen Schlossgarten und einem weltweit einmaligem Schlosstheater (1680–1682).
Krumau

Freistadt:
Stadtführung und Besichtigung des Mühlviertler Schlossmuseums in Freistadt (Volkskunde, Handwerk, Hinterglasmalerei)
Die 1220 von den Babenbergern gegründete Handelsstadt sollte als Bollwerk gegen die Böhmen dienen. Freistadt erlangte große Bedeutung als Umschlagplatz zwischen Donau und Böhmerwald für Hallstätter Salz und für Eisenwaren und wurde mit zahlreichen Privilegien ausgestattet. Mit dem Rückgang des Handels geriet Freistadt in Vergessenheit, bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Vorboten des Tourismus die Besonderheiten der Stadt entdeckten und vor allem seit der „Eiserne Vorhang“ fiel.
Kefermarkt: Besichtigung des gotischen Flügelaltars der Pfarrkirche St. Wolfgang
Der spätgotische Flügelaltar von Kefermarkt besitzt Weltgeltung und zählt neben dem Pacher-Altar in St. Wolfgang und dem Krakauer Marienaltar von Veit Stoß zu den Hauptwerken spätgotischer Schnitzkunst in Europa.
Waldburg: Besichtigung der Kirche St. Maria Magdalena
Die 2 Kilometer westlich von Freistadt gelegene, äußerlich unspektakuläre Pfarrkirche St. Maria Magdalena besitzt noch ihre komplette gotische Ausstattung in Gestalt von drei Flügelaltären.
Königswiesen: Besichtigung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Besonders sehenswert ist das Schlingrippengewölbe der Pfarrkirche, das den Höhepunkt der spätgotischen Kirchenbaukunst in Oberösterreich markiert.
Reiseleitung: Peter Matern und Dr. Sabine Veits-Falk

Herbstreise 2008: Von Bozen bis zur Veroneser Klause 
Donnerstag, 25. September bis Sonntag, 28. September 2008
 
Reiseleitung: Dr. Peter F. KRAMML und Peter MATERN.                        mehr

Kunsthistorische Exkursion in den Vinschgau – Wiederholung 2008
Aufgrund des großen Erfolges und des Interesses an unserer heurigen Exkursion in den Vinschgau werden wir die Fahrt 2008 wiederholen. Eindrücke von der Fahrt 2007
Noch sind wenige Plätze frei! (Formular auf S. 11 in Landesgeschichte aktuell Nr. 144). Bevorzugt berücksichtigt werden jene Vereinsmitglieder, die bei der Fahrt 2007 nicht dabei sein konnten.
Termin: Donnerstag, 22. Mai bis Sonntag, 25. Mai 2008.
Leistungen: Busfahrt, 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet und 3 Abendessen (ohne Getränke) im Hotel „Schwarzer Widder“ bzw. „Goldenen Löwen“ in Schlanders (Zimmer mit Bad/Dusche, WC), Eintritte und Führungen sowie ein Mittagessen und eine Weinverkostung.
Kosten pro Person: ca. € 320 im Doppelzimmer, € 350 im Einbettzimmer.

Busfahrt zur Bayerischen Landesausstellung 2008
Am Sonntag, 18. Mai 2008, findet eine eintägige Busfahrt zur Bayerischen Landesausstellung „Adel in Bayern“ im Lokschuppen Rosenheim und auf Schloss Hohenaschau sowie nach Sachrang statt. Der Preis pro Person beläuft sich auf 30 Euro. Darin sind die Fahrt sowie sämtliche Eintritte und Führungen inkludiert.
Details in Landesgeschichte aktuell Nr. 149, S. 3
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Exkursion der Salzburger Archäologischen Gesellschaft zur Skythenausstellung in München:
„Im Zeichen der Goldenen Greifen – Königsgräber der Skythen“
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, München
Samstag, 12. Januar 2008
Details in Landesgeschichte aktuell Nr. 149, S. 1

Auf dem Jakobsweg durch das Gemeindegebiet von Neumarkt am Wallersee: Von der Hagerkapelle am Irrsberg zur Wallersee-Ostbucht.
Wanderung mit Professor Franz Paul ENZINGER
Samstag, 6. Oktober 2007, 14 bis 17 Uhr 45

(Bei starkem Regen: Verschiebung auf Samstag, 20. Oktober 2007)
14 Uhr: Treffpunkt beim Parkplatz Strandbad Neumarkt am Wallersee.

Abfahrt mit dem Bus (Fa. Fischwenger) nach Lengroid–Wimm (Busfahrt: € 2,– pro Person; das Parken ist kostenlos).
14 Uhr 30: 1. Etappe: Hagerkapelle (siehe Foto) – Lengroid – Pfongau, Besichtigung der Filialkirche Pfongau zum heiligen Martin.
15 Uhr 30: 2. Etappe: Pfongau – Sighartstein, Kaffeejause im Schlossgasthof Sighartstein.
16 Uhr 30: 3. Etappe: Sighartstein – Wertheim – Ulbring – Neufahrn, Besichtigung der Filialkirche Neufahrn zur heiligen Maria Magdalena.
17 Uhr 15: 4. Etappe: Neufahrn – Wallersee-Ostbucht
17 Uhr 45: Eintreffen beim Parkplatz Strandbad, Überreichung der St. Jakobus-Urkunden zum
Abschluss der Exkursion.

Familienwandertag: Almbachklamm im Berchtesgadener Land
Sonntag, 30. September 2007, 10 Uhr

Leitung: Obmann-Stellvertreter Mag. Peter HUSTY
Anfahrt: Von Salzburg über Grödig durch Marktschellenberg, ca. 3 km nach Ortsende, Abzweigung rechts (Wegweiser „Almbachklamm / Kugelmühle“), zum Ausgangspunkt bzw.
Treffpunkt: Gasthof Kugelmühle, bzw. direkt bei der Kugelmühle
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Kosten: Eintritt für die Klamm
Zeitbedarf/Etappen: insgesamt ca. 3 Stunden

Durch die Klamm bis Steg 17, Abzweigung nach rechts durch den Wald bis nach Ettenberg ca. 2 Stunden. Rückweg von Ettenberg – Hammerstielwand ca. 50 min. Ein gut gesicherter Weg führt über Brücken durch die beeindruckende Klamm.
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung entfällt bei Regen!!
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr
.

Die eher kurze, jedoch äußerst lohnende Tour beginnt gleich mit einer Attraktion: mit der Kugelmühle. In kleinen, vom Almbachwasser gespeisten Mühlen werden Steinbrocken und Steinchen des edlen Untersberger Marmors zu Kugeln geschliffen. Das Murmelspielen ist den Kindern heute fremd. Früher war das „Schussern“ bei den Buben recht beliebt. Und diese Schusser wurden zentnerweise in ebensolchen Kugelmühlen hergestellt. Diese Mühle gibt es seit 1683. Sie ist die allerletzte von einstmals 40 Kugelmühlen am Almbach und zugleich Deutschlands letzte.

Nach Entrichten des Eintrittsgeldes gelangt man zu dem hervorragend angelegten, gefahrlos begehbaren Steig durch die fast drei Kilometer lange Klamm, durch die noch bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein Baumstämme gedriftet wurden. Zwischen den dunklen, engen Wänden
tost das Wasser im Bachgrund. Es bildet Kaskaden und Fälle, schäumt über Gesteinsbrocken, sammelt sich in einer Gumpe, fließt durch ruhige Abschnitte. Treppe um Treppe geht man staunend zwischen den steilen Klammwänden empor. Bald wandert man auf Stegen unter überhängenden  Felsen entlang, bald wechselt man über Brücken an die jeweils jenseitigen Bachufer. Von den Felswänden auf beiden Seiten rieselt zusätzliches Nass. Je nach Sonnenstand gibt es Lichtreflexe. Gelegentlich lädt eine Bank zur Rast. Die Farbe des Wassers wechselt von Grün bis Dunkelblau. Die Vegetation ist spärlich, die Steilhänge sind hoch. Je weiter wir hinaufkommen, umso friedlicher wird das Bild. Seilsicherungen und Geländer werden seltener. Kinder finden Zugänge zum Bach und können sich erfrischen und spielen.
Bei der Theresienklause (Höhe 700 m, ursprüngliches Gebäude, nicht bei der gleichnamigen Gaststätte in Hintergern!) überqueren wir die Klamm auf dem alten Staudamm und steigen auf einem reizvollen Steig nach Hinterettenberg hoch. Auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße erreichen wir den Mesnerwirt neben der Kirche in Ettenberg.

Nach der Einkehr ist Zeit zur Besichtigung der Kirche: Der Grundstein für die von außen etwas gedrungen wirkende, innen jedoch prächtige Barockkirche wurde im Jahre 1723 gelegt. 1750, mit Fertigstellung der beiden Seitenaltäre, ist der Bau vollendet worden.


Freitag, 29. Juni 2007, 8 bis ca. 20 Uhr:
Exkursion und Busfahrt „Auf den Spuren der Römer im Lungau“.
Leitung: Landesarchäologe Mag. Dr. Raimund KASTLER MAS
Kosten für Führungen, Eintritte und Busfahrt: 35 € pro Person.
Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung unbedingt erforderlich - derzeit wenige Plätze frei.

Anmeldeformular in Landesgeschichte aktuell Nr. 142 S. 5

Römische Straßen und ihre begleitende Infrastruktur gehören zu den grundsätzlichen Elementen des römischen Landesausbaus. Die am besten erhaltenen Spuren der Straßen finden sich im Lungau, der allerdings in römischer Zeit zum Stadtgebiet von Teurnia/St. Peter im Holz gehörte. Es handelt sich dabei um die Reste der römischen Reichsstraße über den Tauern, die nach Augsburg führte. Dieser Straßenabschnitt wurde unter Sept. Severus (193–211) verstärkt ausgebaut, wovon alleine im Lungau 20 Meilensteine künden. Damit weißt diese antike Straße, die sich bei St. Margarethen (Pichlern) in zwei Stränge – einen nach Teurnia und einen nach von Virunum (Zollfeld) – gabelte, den dichtesten erhaltenen Bestand an Meilensteinen im römischen Reich auf.
Mit zur Organisation der Straße gehören im Abstand von einer Tagesreise angelegte Straßenstationen – sog. mansiones. Eine solche Anlage, die zur Versorgung der reisenden Menschen und Tiere diente, wurde bei Schloss Moosham ausgegraben. Die Funde und Bauten dieser Straßenstation werden in der neu eingerichteten Römersammlung des Lungauer Heimatmuseums Tamsweg präsentiert. Zahlreiche noch heute in Kirchen und Bauernhöfen eingemauerte Steindenkmäler künden vom römischen Leben an der Straße im Lungau.


Kunsthistorische Exkursion in den Vinschgau 2007
(Von der Vorromanik bis zur Gotik)
Termin: Donnerstag, 7. Juni bis Sonntag, 10. Juni 2007
Leistungen: Busfahrt, 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet und 3 Abendessen (ohne Getränke) im Hotel „Schwarzer Widder“ in Schlanders (Zimmer mit Bad/Dusche, WC), Eintritte und Führungen sowie eine Weinverkostung.
Kosten pro Person: € 300 im Doppelzimmer, € 330 im Einbettzimmer (nur beschränkte Anzahl verfügbar).
Reiseleitung/Führungen: Peter Matern, Dr. Peter F. Kramml und örtliche Führer.
Programm in Landesgeschichte aktuell Nr. 137, S. 3 - 5
Eindrücke von der Exkursion 2007                
Wiederholung im Frühjahr 2008!


Im Vereinsjahr 2006 gab es zwei mehrtägige Busfahrten. Eine zweitägige Unterkärnten-Exkursion fand am ersten Mai-Wochenende unter Leitung von Peter Matern und Dr. Peter F. Kramml statt. Die viertägige Exkursion „Städte und Klöster in Baden-Württemberg“ Ende Oktober 2006 wurde von Dr. Alfred Stefan Weiß und Dr. Sabine Veits-Falk organisiert.

Viertägige Exkursion „Städte und Klöster in Baden-Württemberg“ von 26. bis 29. Oktober 2006

Unter dem genannten Motto fand unter der Reiseleitung von Obmann-Stellvertreterin Dr. Sabine Veits-Falk und Dr. Alfred Stefan Weiß (Fachbereich Geschichts- und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg) eine viertägige Exkursion in die „Schwabenmetropole“ Stuttgart und ihre nähere Umgebung.statt.

Exkursionsprogramm (jeweils mit Führungen):


Stuttgart (Neues und Altes Schloss, Schlossgarten, Staatstheater, Schillerplatz, Stiftskirche, Turm des Hauptbahnhofs mit Rundblick)
Kloster Maulbronn (ehemalige Zisterzienserabtei, 1138 gegründet, eine der schönsten Klosteranlagen in Deutschland, seit 1993 Weltkulturerbe)
Karlsruhe (ehemalige großherzogliche badische Residenzstadt mit fächerförmiger Anlage der Innenstadt, Markt- und Schlossplatz, Schloss mit Schlossgarten)



Hirsau (Besichtigung der Ruinen des 1059 gegründeten und 1692 verwüsteten Benediktinerklosters)
 
Calw (kurzer Rundgang durch die alte Tuchmacher-, Holz- und Salzhandelsstadt mit ihren alten Fachwerkhäusern, Geburtshaus von Hermann Hesse)

Burg Hohenzollern bei Hechingen (eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb, Stammsitz eines der berühmtesten süddeutschen Grafengeschlechter, 1850–1867 in historisierender Form errichtet, Schatzkammer)
Kloster Bebenhausen (im 12. Jahrhundert gegründete Klostersiedlung, eine der besterhaltenen Anlagen im deutschsprachigen Raum)
Tübingen (alte Universitätsstadt mit malerischer Altstadt, Hölderlinturm, Stiftskirche, Marktplatz mit Neptunbrunnen und Rathaus mit astronomischer Uhr)

Ulm (mit dem weltberühmten Münster, dem  höchsten Kirch- turm der Erde, gotisches Rat- haus, Fischer- und Gerberviertel

Kloster Wiblingen (ehemaliges Benediktinerkloster mit prachtvoller Klosterkirche aus dem Jahr 1780 und prunkvoller Bibliothek).

Der Preis für Fahrt, Führungen, Eintritte, zwei Mittagessen und drei Übernachtungen mit Frühstück im Intercity-Hotel Stuttgart, Viertageskarte für den öffentlichen Verkehr in Stuttgart betrug pro Person € 330,-- (im Doppelzimmer). Einzelzimmeraufpreis: € 105,--.

Es bestand die Möglichkeit, zusätzlich zum geplanten Programm am Abend des 26. Oktobers 2006 eine Theater- oder Opernaufführung in Stuttgart zu besuchen (nicht im Preis inkludiert!).


Exkursion nach Unterkärnten am 6. und 7. Mai 2006
Die Frühjahrsexkursion 2006 unseres Vereines führte am ersten Maiwochenende (Samstag, 6. Mai und Sonntag, 7. Mai 2006) unter Leitung von Peter Matern und Vereinsobmann Dr. Peter F. Kramml nach Unterkärnten.


Kaiserliche Pfalz Karnburg und Herzogsstuhl auf dem Zollfeld.

Maria Saal: Spätgotische Kirchenburg mit Propstei- und Wallfahrtskirche, gegründet Mitte des 8. Jahrhunderts als kirchlicher Mittelpunkt Kärntens. Römische Funde aus Virunum (u. a. Steinrelief eines römischen Reisewagens).
Magdalensberg: Spätkeltisch-frührömische Siedlungsanlage. Gebietszentrum der Noriker. Aufgrund neuerer Ausgrabungen ist der Magdalensberg auch für jene wieder interessant, die die Anlage bereits vor längerer Zeit besucht haben.
Eberndorf: Ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift (Propst war u. a. der nachmalige Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach). Die Pfarrkirche (ehemalige Stiftskirche) ist ein bedeutender gotischer Bau.

Hemmaberg: Ursprünglich keltische Kultstätte. In der spätantiken Befestigungsanlage wurden die Reste von fünf frühchristlichen Kirchen freigelegt. Bedeutendste frühchristliche Ausgrabungsstätte in Österreich.
Griffen: Markt und Burg (bis 1759 unter Herrschaft des Bistums Bamberg). Besichtigung der „buntesten“ Tropfsteinhöhle Österreichs unterhalb des Burgberges. Gang auf den Schlossberg, das Wahrzeichen von Griffen.
Klagenfurt: Rundgang durch die Landeshauptstadt, Besuch des Wappensaales im Klagenfurter Landhaus (1574–1594 von den Landständen errichtet).

Leistungen: Fahrt, Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Jerolitsch in Krumpendorf am Wörthersee, viergängiges Abendmenü, sämtliche Eintritte und Führungen.
Kosten: € 135,-- im Doppelbettzimmer, € 150,-- im Einbettzimmer.


Diese Exkursionen fanden im Herbst 2005 statt:

Familienwandertag durch die Almbachklamm im Berchtesgadener Land
Sonntag, 2. Oktober 2005, ab 10.00 Uhr:
leider wegen starken Regens entfallen.
Besuch der vom Almbachwasser gespeisten Kugelmühle. Danach Wanderung durch die Almbachklamm bis zur  Theresienklause. Aufstieg nach Hinterettenberg und Wanderung zur Kirche in Ettenberg. Nach dem Mittagessen beim Mesnerwirt besteht die Möglichkeit, die barocke Wallfahrtskirche zu besichtigen. Rückweg von Ettenberg über die Hammerstielwand.

Leitung: Obmann-Stellvertreter Mag. Peter HUSTY
Anfahrt: Von Salzburg über Grödig durch Marktschellenberg, ca. 3 km nach Ortsende, Abzweigung rechts (Wegweiser „Almbachklamm/Kugelmühle“).
Treffpunkt und Ausgangspunkt: Gasthof Kugelmühle bzw. direkt bei der Kugelmühle. – Uhrzeit: 10 Uhr.
Kosten: Eintritt für die Klamm: € 2,50/Person, Kinder von 6 bis 16 Jahre € 1,30.-
Zeitbedarf/Etappen: Insgesamt ca. 3 Stunden.
Durch die Klamm bis Steg 17, Abzweigung nach rechts durch den Wald bis nach Ettenberg ca. 2 Stunden. Rückweg von Ettenberg über die Hammerstielwand ca. 50 Minuten. Ein gut gesicherter Weg führt über Brücken durch die beeindruckende Klamm.

Die eher kurze, jedoch äußerst lohnende Tour beginnt gleich mit einer Attraktion: mit der Kugelmühle.

In kleinen, vom Almbachwasser gespeisten Mühlen werden Steinbrocken und Steinchen des edlen Untersberger Marmors zu Kugeln geschliffen. Das Murmelspielen ist den Kindern heute fremd. Früher war das „Schussern“ bei den Buben recht beliebt. Und diese Schusser wurden zentnerweise in ebensolchen Kugelmühlen hergestellt. Diese Mühle gibt es seit 1683. Sie ist die allerletzte von einstmals 40 Kugelmühlen am Almbach und zugleich Deutschlands letzte.

Nach Entrichten des Eintrittsgeldes gelangt man zu dem hervorragend angelegten, gefahrlos begehbaren Steig durch die fast 3 Kilometer lange Klamm, durch die noch bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts hinein Baumstämme gedriftet wurden.

Zwischen den dunklen, engen Wänden tost das Wasser im Bachgrund. Es bildet Kaskaden und Fälle, schäumt über Gesteinsbrocken, sammelt sich in einer Gumpe, fließt durch ruhige Abschnitte. Treppe um Treppe geht man staunend zwischen den steilen Klammwänden empor.
Bald wandert man auf Stegen unter überhängenden Felsen entlang, bald wechselt man über Brücken an die jeweils jenseitigen Bachufer. Von den Felswänden auf beiden Seiten rieselt zusätzliches Nass. Je nach Sonnenstand gibt es Lichtreflexe. Gelegentlich lädt eine Bank zur Rast. Die Farbe des Wassers wechselt von Grün bis Dunkelblau. Die Vegetation ist spärlich, die Steilhänge sind hoch. Je weiter wir hinaufkommen, umso friedlicher wird das Bild. Seilsicherungen und Geländer werden seltener. Kinder finden Zugänge zum Bach und können sich erfrischen und spielen.

Bei der Theresienklause (Höhe 700 m, ursprüngliches Gebäude, nicht bei der gleichnamigen Gaststätte in Hintergern!) überqueren wir die Klamm auf dem alten Staudamm und steigen auf einem reizvollen Steig nach Hinterettenberg hoch.

Auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße erreichen wir den Mesnerwirt neben der Kirche in Ettenberg.
Nach der Einkehr ist Zeit zur Besichtigung der Kirche: Der Grundstein für die von außen etwas gedrungen wirkende, innen jedoch prächtige Barockkirche wurde im Jahre 1723 gelegt. 1750, mit Fertigstellung der beiden Seitenaltäre, ist der Bau vollendet worden.

 


Zweieinhalbtägige Busfahrt in das Wein- und Waldviertel vom 23. bis 25. September 2005
Termin: Freitag, 23. September 2005, ab 13 Uhr 30 Uhr bis Sonntag, 25. September 2005, ca. 20 Uhr 30.
Kosten: Im Doppelzimmer € 190,00 pro Person für Fahrt, zwei Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in Krems, Eintritte in die Niederösterreichische Landesausstellung und alle weiteren Besichtigungen und Führungen, ein Abendessen und ein Heurigenbesuch.
Einzelzimmeraufschlag € 20,00 (für beide Nächte).
Da wir in Krems im neu erbauten Kolping Campus eine günstige Übernachtungsmöglichkeit gefunden haben, können wir den Preis für diese Fahrt sehr günstig ansetzen. Für die Mittagessen, die nicht im Preis inkludiert sind, wird jeweils genügend Zeit vorgesehen.

Reiseroute (Programmänderungen vorbehalten!):
1. Tag: Autobahn bis Melk, weiter an der rechten Donauseite bis Dorf AGGSBACH (Außenbesichtigung der 1782 aufgehobenen Kartause mit ihrer großteils erhaltenen Anlage). Dann Fahrt bis nach HOFARNSDORF (salzburgisch bis 1803, hier Besichtigung der Pfarrkirche) und danach über MAUTERN nach KREMS. Nach dem Bezug der Zimmer gemeinsames Abendessen und  Stadtbummel (mit Führung).
2. Tag: Fahrt über Hadersdorf, Ziersdorf nach KLEINWETZDORF zur Niederösterreichischen Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“: Teil 1: Lauter Helden (Historische Anlage des Heldenberges, Englischer Garten, Sommerquartier der Lipizzaner) und Teil 2: Geheimnisvolle Kreisgräben. Weiterfahrt nach SCHÖNGRABERN (Besichtigung der romanischen Skulpturen an der Außenseite der Apsis der Pfarrkirche). Weiter geht es über PULKAU (Besichtigung mit Führung: romanisch/gotische Michaelskirche und Karner, spätgotische Marktkirche mit einem der schönsten Flügelaltäre der Donauschule).

Romanische Skulpturen in Schöngrabern                    spätgotischer Flügelaltar in Pulkau

Weiterfahrt nach Retz. Möglichkeit zum Besuch des 51. Weinlesefestes. Erlebniskellerführung. Rückfahrt nach Krems.
3. Tag: Fahrt durch das Kamptal nach ZWETTL. Besuch der Brau- und Kuenringerstadt sowie des 1138 gegründeten Zisterzienserstiftes.

mittelalterliches Brunnenhaus im Stift Zwettl   und  Hundertwasser-Brunnen am Stadtplatz

Nach dem Mittagessen Fahrt nach RAPPOTTENSTEIN. Führung durch die
mächtige Burganlage.

Rückfahrt über Freistadt und Linz.
Eine sehr gut gelungene interessante Fahrt bei prächtigem Wetter!